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Glänzende Ergebnisse nicht nur beim Lack

Infrarotwärme ist in der modernen Automobilproduktion unverzichtbar

Nach einem langen Tag im Büro ist Thomas W. mit seinem Auto auf dem Heimweg. Es ist bereits dunkel, als er ein großes Waldstück erreicht. Da passiert es: Ein Reh springt auf die Straße. Thomas W. bremst geistesgegenwärtig, kann den Zusammenprall aber nicht mehr verhindern. Trotzdem hat er Glück, denn der Airbag seines Wagens löst rechtzeitig aus und schützt ihn vor Verletzungen. Thomas W. denkt in diesem Moment sicher nicht daran, dass Infrarotwärme dazu beigetragen hat, ihm das Leben zu retten. Doch was hat diese Infrarotwärme im Fall von Thomas W. eigentlich bewirkt?
Airbag-Gewebe wird mit Silikon beschichtet. Das macht die Oberfläche gleitfähiger und bewirkt, dass sich der Airbag im Ernstfall im Bruchteil einer Sekunde entfaltet. Getrocknet wird dabei schnell und sicher mit der Infrarotwärme mittelwelliger Carbon-Strahler, einer innovativen Entwicklung des Speziallichtquellen- Herstellers Heraeus.
Im Auto sind wir umgeben von Bau- und Funktionsteilen, die im Produktionsprozess mindestens einmal mit Infrarotwärme Kontakt hatten. Ob Spiegel, Autoteppich, Wischwasserbehälter, Hutablage, Autoscheiben, Sitzbezüge, Zierleisten, Gummidichtungen, Benzintank, Pumpen, Getriebe, Ölwanne, Bremsscheiben – überall wird durch Infrarotwärme geformt, getrocknet, verschweißt oder entgratet.

Abgesehen vom Lack, der mit Infrarotwärme schneller trocknet, spielt Infrarotwärme ihre Stärken im Automobilbau eher unsichtbar aus. Beispielsweise beim Airbag und über 200 anderen Einsatzmöglichkeiten, die für mehr Sicherheit und Qualität auf vier Rädern sorgen.